Organisator Klaus Keck kann Musiker auf vier Bühnen präsentieren - umsonst und draußen

Brunsbüttel. Es ist wieder soweit: Am Freitag startet die Künstlerbörse von SOS-Klaus Keck. "In diesem Jahr auf vier Bühnen", freut sich der Brunsbütteler. Bühne 1 steht auf dem Gustav-Meyer-Platz beim Torhaus, wo jeden Freitag um 19 Uhr verschiedene Gruppen für Stimmung sorgen. Bereits um 17 Uhr beginnt das Programm vor dem City Pub in der Koogstraße sowie in der Copacanala/Seemannsmission. Um 22 Uhr treten die Musiker in Gitta’s Erlebnisgastronomie an der Koogstraße auf.


Die Eröffnung der Künstlerbörse nimmt am 5. Juli um 17 Uhr in der Koogstraße Bürgervorsteherin Karin Süfke vor. Anschließend wird SOS-Klaus mit der Bläser-Combo "Mixed up" für Unterhaltung sorgen. Zeitgleich wird "Blueswalker" aus Handeloh auf der Südseite für Stimmung sorgen. Um 19 Uhr geht es auf der Hauptbühne weiter mit "Rhythm & Voice" sowie Blue Silver, die um 22 Uhr ins Gitta’s umziehen.


Viel Hilfe erhält Klaus Keck in diesem Jahr von ortsansässigen Firmen und Privatleuten. "Kosten für die Bühnen drei und vier fallen kaum an, die Hauptbühne am

Gustav-Meyer-Platz wird von der Stadt mitfinanziert und das Torhaus hat dort die Künstlerbetreuung übernommen und bietet uns bei schlechtem Wetter Platz", erklärt Keck. So konnte er die eingeworbenen Spenden für Bühne 2 in der Koogstraße verwenden. Ursprünglich waren dort die "Gut Wetter"-Auftritte vor dem City Pub geplant, bei Regen wäre man in die Vorhalle des gegenübergelegenen Supermarktes gegangen, was durch einen Sturmschaden jedoch nicht mehr möglich ist. "Ich habe einen großen Überstand gekauft, der uns Platz für die Konzerte gibt. Und wenn es zu schlimm wird, hat Ilyas Aynaci für uns einen Nebenraum freigemacht", freut sich Klaus Keck über die große Unterstützung vom City Pub.


Auch das Copacanala von Armin Gassen direkt am Fähranleger auf der Südseite ist in diesem Jahr Veranstaltungsort. "Ich wollte gerne die Südseite mit einbeziehen", so Keck. Sollte es regnen, wird die Veranstaltung in die nahe gelegene Seemannsmission in der Kanalstraße verlegt. "Wir sind also bestens gerüstet und werden bei jedem Wetter freitags Musik machen."


Keck hatte bereits Anfang des Jahres über 90 Anmeldungen für seine Künstlerbörse. "Viele Künstler, wie zum Beispiel NurKurt aus Bad Kreuznach oder Feleboga aus Oslo, nutzen ihren Aufenthalt im Norden für einen Auftritt", berichtet SOS-Klaus. Er betont, dass die Künstlerbörse längst nicht mehr "zum Bekanntmachen" der Musiker dient, eher seien es inzwischen Künstler, die sich bereits einen Namen gemacht haben. "Die Leute kommen teilweise von weit her, um hier zu spielen".


Er arbeitet eng mit Roswitha Schmidt vom Stadtmanagement zusammen, die sich um die Künstlerkontakte kümmert, sowie mit Günter Bielenberg und Jörg Reichert von der Technik. Trotz aller Professionalität - eine Gage erhalten die auftretenden Gruppen nicht. Darum will Klaus Keck den Hut rumgehen lassen, denn vom Applaus allein kann niemand leben. Er selbst will seine Hutgage der Seemannsmission spenden. Das komplette Programm und Informationen zu den einzelnen Künstlern sind im Internet unter www.sosklaus.de zu finden.

Künstlerbörse wird erwachsen Freut sich auf das dritte Jahr der SOS-Künstlerbörse: Klaus Keck. Foto: Kolz Quelle: Norddeutsche Rundschau 03. Juli 2013 | Von Sabine Kolz